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Zähne bleachen beim Zahnarzt

Was vor einigen Jahren seitens der medizinischen Fachwelt noch kritisch beäugt wurde, ist heutzutage fester Bestandteil des Angebotsspektrums fast jeden niedergelassenen Zahnarztes: Bleaching, das Bleichen der Zähne mittels chemischer Mittel wie Wasserstoffperoxid. Nahm man damals noch an, dass die Bleichmittel den Zahn angreifen würden, weiß man heute, dass Bleaching nahezu ohne jegliche Nebenwirkungen oder Gefahren ist. Voraussetzung ist allerdings, dass ein gewissenhaft arbeitender Fachmann das Bleaching durchführt. Vor allem beim Powerbleaching, bei dem die Zähne kurze Zeit mit einem besonders hochdosierten Chemikalienmix in Berührung kommen, ist es wichtig, dass das Zahnfleisch gut geschützt wird. Andernfalls kann es zu schmerzhaften Reizungen kommen, die ebenso unnötig wie vermeidbar sind.

Zähne bleachen ist ein rein kosmetischer Eingriff, den die Patienten vornehmen um ihr Gebiss optisch zu verschönern. Daher wird Bleaching nicht von den Krankenkassen übernommen. Zwar kann der Zahnarzt die Kosten für das Bleaching selbst bestimmen, so liegen die Preise größtenteils um die 500 Euro – darin enthalten ist dann das Bleichen des kompletten Gebisses mittels Powerbleaching oder Homebleaching. Für die letztere Methode wird eigens eine individuelle Schiene für den Patienten angefertigt, in die das Bleichmittel eingefüllt wird. Der Patient trägt eine solche Schiene dann eine Nacht lang, so kann das Mittel ausreichend einwirken. Durch ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt lassen sich einzelne Zähne oder ganze Zahnpartien etliche Farbnuancen aufhellen – bei guter Pflege merkt man erst nach drei Jahren eine leichte Farbänderung in Richtung dunkel. Auch Apotheken oder Drogeriemärkte haben Bleaching-Artikel im Angebot. Damit lässt sich aber nicht annährend ein so überzeugendes und langanhaltendes Ergebnis erzeugen wie beim Arzt.

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